Kamera-Kaufberatung für Fotografie auf Reisen

Es ist die wahrscheinlich meistgestellte Frage von Reisenden mit einer gewissen Technikaffinität. Welche Kamera soll ich mitnehmen, um meine Reise zu dokumentieren? Dieser Artikel versucht, Antworten auf diese Frage zu geben. Das ist nicht ganz einfach und aus diesem Grund ist der Beitrag auch etwas länger. Denn die eine perfekte Kamera gibt es nicht.

Jede Kamera bzw. jedes Kamerasystem ist letztlich ein Kompromiss. Was für den einen optimal ist, ist für den anderen vielleicht die falsche Wahl. Ein Backpacker, der auf jedes Gramm achtet, wird eine andere Kamera als optimal ansehen als ein Fotojournalist, der speziell zum Fotografieren reist. Daher beruhen die folgenden Empfehlungen auf verschiedenen “Reisetypen”. Je nachdem, wie du reist und was deine fotografischen Ziele sind, wirst du dich in einer der folgenden Beschreibungen wiederfinden. Ein Klick auf „Zur Kameraempfehlung“ führt dich direkt zu geeigneten Modellen. Oder du scrollst einfach durch alle Möglichkeiten durch!

Und noch ein kurzer Disclaimer: Ich stehe in keiner Verbindung zu den genannten Firmen oder deren Produkte. Die Empfehlungen basieren auf meinen eigenen, langjährigen Erfahrungen und versuchen, ein objektives Bild des Kameramarkts nach einzelnen Zielgruppen zu vermitteln. Bei den Links handelt es sich um Affiliate-Links. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn du das Produkt über den Link kaufst. Für dich wird das Produkt dadurch aber nicht teurer. Wenn dir meine Infos weiterhelfen, freue ich mich, wenn du über einen der Link einkaufst!


Reisetypen und Kameraempfehlungen

Typ 1 – Kameras für Reisefotografie als Dokumentation

Deine Fotos dienen in erster Linie als persönliche Erinnerung oder für Freunde und Verwandte. Sie sollen deine Reise dokumentieren und von deinen Erlebnissen erzählen. Du möchtest dich nicht im Detail mit aufwendiger Nachbearbeitung beschäftigen. Zudem willst du befreit reisen und keine umfangreiche Ausrüstung mitschleppen. Schnelles Teilen von Fotos über das Internet ist dir wichtiger.

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Typ 2 – Kameras für aktivreisende Abenteurer

Neben dem Smartphone, das du ja sowieso immer einstecken hast, willst du vor allem deine Erlebnisse durch Videos für die Nachwelt erhalten. Du bist Aktivreisender, actionreich in der Natur unterwegs oder machst Sport oder spektakuläre Trips zu ausgefallenen Orten. Deine Kamera soll robust sein und Wasser, Staub und Schmutz wegstecken können.

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Typ 3 – Kompaktkameras für Fotografie-Interessierte, Kreative und Gewichts-Optimierer

Du willst dich eingehender mit der Fotografie (und gegebenenfalls auch mit Videos) beschäftigen. Fotos dienen nicht nur der reinen Dokumentation deiner Reise, du hast auch einen gewissen kreativen oder künstlerischen Anspruch an deine Bilder. Besondere Fotos bearbeitest du eventuell am Rechner nach. Allerdings willst du mit möglichst wenig Gepäck unterwegs sein. Wichtig ist dir eine kleine Ausrüstung, die möglichst nicht viel Platz einnimmt, keine Blicke auf sich zieht, immer dabei sein kann und eine gute Bildqualität bietet. Eine Allzweckwaffe eben, bei der nicht erst das passende Objektiv montiert werden muss, sondern eine Kamera, die für die meisten Situationen sofort einsatzbereit ist.

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Typ 4 – Günstige, kompakte Ausrüstung für bestimmte Motive

Du weißt in etwa, welche Motive dich auf der Reise besonders interessieren und möchtest für diese Zwecke passende Objektive mitführen. Ein Weitwinkel für Landschaftsaufnahmen, ein Portraitobjektiv für die Stadt oder ein Teleobjektiv für Tieraufnahmen. Die Ausrüstung soll trotzdem möglichst leicht und kompakt bleiben und auch kein allzu großes Loch in die Reisekasse reißen.

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Typ 5 – Kameras für ambitionierte (Amateur-) Fotografen mit großen Ansprüchen

Du bist ambitionierter (Amateur-) Fotograf und die Fotografie ist ein erheblicher Bestandteil oder gar der Grund für deine Reise. Dafür bist du auch bereit, für die Ausrüstung ein wenig tiefer in die Tasche zu greifen und schaust auch nicht aufs letzte Gramm Gewicht. Du bearbeitest deine Fotos oder Videos hinterher am Rechner, um möglichst viel aus den Aufnahmen herauszuholen. Eventuell hast du auch vor, mit deinen Fotos Einnahmen zu erzielen.

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Typ 6 – Kameras für Fotoreisen und professionelle Anwender

Du reist in erster Linie für die Fotografie. Du bist bereit, viel Ausrüstung und damit Gewicht zu schleppen, um das Optimum an Bildqualität für deine Aufnahmen herauszuholen. Außerdem weißt du genau, welche Motive für dich interessant sind und führst entsprechende hochpreisige Objektive mit. Eine hohe Auflösung und optimale Randschärfe der Objektive sind dir wichtiger als Kompaktheit und Unauffälligkeit. Deine Fotos veröffentlichst du später in Magazinen, Ausstellungen, Fotobüchern oder bist für einen Auftraggeber unterwegs.

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Typ 1 – Kameras für Reisefotografie als Dokumentation

San Gimignano in der Toskana

Da erzählt er seitenlang von Kameras und empfiehlt dann als erstes das Handy? Ja, in der Tat! :-) Die Kameras der heutigen Smartphone-Generation sind mittlerweile so gut, dass sie in einer Vielzahl von Situationen größeren Kameras in nichts nachstehen. Speziell dann, wenn die Fotos zum Vorzeigen auf dem Handybildschirm, auf Instagram oder Facebook genutzt werden. Solange du keine Ambitionen hast, deine Fotos in eine Ausstellung zu packen oder großformatig auszudrucken, ist das Smartphone die erste Wahl.

Denn es hat auf der anderen Seite viele Vorteile. Das Smartphone ist immer dabei, nimmt keinen Platz weg, ist in Sekunden einsatzbereit und erlaubt es dir, deine Reise unbeschwert zu dokumentieren. Viele Modelle bieten inzwischen sogar Aufnahmen mit dem Raw-Format an, sodass auch in der Nachbearbeitung noch viel aus den Bildern herausgeholt werden kann. Mit dem Smartphone kannst du auf Reisen Eindrücke einfangen, die du mit einer großen Kamera nie fotografieren würdest. Bedenke immer, dass es der Fotograf ist, der das Foto macht. Und nicht die Kamera. Auch mit einer Handykamera lassen sich kreative und künstlerisch anspruchsvolle Aufnahmen erstellen, gerade auf Reisen.

Top-Empfehlung: Samsung Galaxy Note 20

Smartphones können aufgrund ihrer geringen Baugröße systembedingt keine großen Sensoren und Objektive beherbergen. Die heute sehr gute Bildqualität ist daher vielmehr künstlicher Intelligenz und Algorithmen zu verdanken, die die Hardware-Einschränkungen wieder wettmachen. Das Samsung Galaxy Note 20 ist in dieser Hinsicht zur Zeit das wahrscheinlich beeindruckendeste Modell auf dem Markt. Die integrierte Kamera besteht aus nicht weniger als drei Linsen und vier Sensoren mit unterschiedlicher Auflösung für Ultraweitwinkel-, Weitwinkel- und Teleaufnahmen. Beeindruckend ist insbesondere die hohe Lichtstärke von f/1.8 bei einer Auflösung von 108 Megapixeln der Hauptkamera. Der Sensor der Hauptkamera ist mit 1/1,33″ für ein Smartphone auch ungewöhnlich groß und ermöglicht eine Detailwiedergabe, die derzeit unangetastet im Smartphone-Bereich ist.

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  • Das Powerphone: Auf dem großen Smartphone mit 6,9" Infinity-O Display haben Sie viel Platz für effizientes Arbeiten und actionreiches Gaming. Und der leistungsstarke Akku mit 4.500 mAh und Schnelllade-Funktion sorgt dafür, dass Ihnen die Power nicht so schnell ausgeht.
  • Lassen Sie Ihren Ideen freien Lauf: Mit dem S Pen können Sie auf Ihrem Android Smartphone fast wie mit einem echten Stift schreiben. Der S Pen kann aber noch viel mehr: Die Bluetooth-Funktion und S Pen-Gesten machen ihn zu einem produktiven Werkzeug für Ihr Galaxy Note20 Ultra 5G.
  • Nahtlose Zusammenarbeit mit dem PC: Gerade noch auf dem 5G Smartphone, jetzt schon auf dem PC. Dank MS Office Integration sind wichtige Dokumente immer auf dem Mobiltelefon dabei und Sie können unterwegs auf die geballte Arbeitspower zugreifen.

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Hinzu kommt die herausragende Software, die im Hintergrund agiert. Beispielsweise lassen sich durch den hervorragenden Bokeh-Algorithmus ansprechende Hintergrundunschärfen bei Portraits erzielen, wie man sie sonst nur von größeren Kameras kennt. Und für das Betriebssystem Android stehen unzählige Apps zur Verfügung, die den Funktionsumfang der Kamera erweitern können. Mit seinem Wasser- und Staubschutz nach IP68 ist das Smartphone auch im rauen Reisealltag ein robuster Begleiter.

Ebenfalls empfehlenswert

Viel falsch machen kann man heute eigentlich mit keinem Smartphone mehr. Die Details eines Fotos sind bei genauer Betrachtung zwar bei keinem Gerät mit einer “richtigen” Kamera zu vergleichen. Aber für den alltäglichen Gebrauch bieten Smartphones eine völlig ausreichende Qualität. Dank viel leistungsfähigeren Prozessoren gegenüber größeren Kameras und durch den Einsatz künstlicher Intelligenz bei der Software gleichen die Modelle die Nachteile der viel kleineren Sensoren teilweise auch wieder aus.

Wer auf Reisen vor allem im Sinne einer Dokumentation oder Reportage fotografiert, für den sind Smartphones wegen ihrer spontanen Bereitschaftsfähigkeit und Unauffälligkeit bestens geeignet. Die Qualitätsunterschiede zwischen den einzelnen Modellen sind inzwischen für diesen Einsatzzweck vernachlässigbar. Die Wahl des passenden Modells für die nächste Reise hängt daher stärker von anderen Faktoren ab. Ein Modell, das besonders für ambitionierte Fotografen heraussticht, ist das Sony Xperia 5 II. Die eingebaute Kamera mit drei Linsen zählt zu den besten auf dem Markt. Interessant ist aber vor allem die Software, die Sony zur Verfügung stellt. Zwei proprietäre Apps ermöglichen manuelle Einstellungen sowohl bei Foto- als auch bei Filmaufnahmen. Die Benutzeroberfläche orientiert sich dabei an den Kameras der Sony-Alpha-Serie und erfordert daher für Sony-Fotografen keine Umstellung. Das Gerät ist auch eines der ersten, das 4K-Aufnahmen mit 120 Bildern pro Sekunde aufnimmt.

Wer nach dem idealen Reise-Smartphone sucht, der wird eventuell auch beim Samsung M51 fündig. Das Gerät bietet keine marktführende, aber doch eine solide Kamera und eignet sich aus anderen Gründen besonders gut für Reisen. Einerseits dank des extrem großen Akkus mit 7000 mAh. Andererseits bietet das Smartphone als eines der wenigen die Möglichkeit, gleichzeitig zwei verschiedene SIM-Karten und eine zusätzliche Speicherkarte zu verwenden. Parallel zur SIM-Karte von zu Hause lässt sich so bequem noch eine lokale Prepaid-Karte nutzen. Ohne dabei auf zusätzlichen Speicherplatz für viele Fotos und Videos verzichten zu müssen.

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Typ 2 – Der Aktivreisende Abenteurer

Hooker Valley in Neuseeland

Was wäre eine Reise ohne Action Cam? Für viele dürfte eine solche kleine, robuste und vielseitige Kamera nach dem Smartphone die erste Wahl sein, wenn es um die Dokumentation einer Reise geht. Egal ob beim Tauchen im Meer, beim Skifahren oder einfach nur als handliche Selfie-Kamera, Action Cams sind aus dem Reisegepäck kaum mehr wegzudenken.

Top-Empfehlung: GoPro Hero 9 Black

Lange Jahre war der Name GoPro quasi ein Synoym für Action Cams. Auch wenn es inzwischen andere Anbieter gibt, die 2020 erschienene GoPro Hero 9 Black ist immer noch das Maß aller Dinge. Videos lassen sich mittlerweile in 5K-Auflösung aufnehmen. In 4K sind Aufnahmen mit 60 Bildern pro Sekunde möglich, was auch Zeitlupenaufnahmen ermöglicht. In Full-HD-Auflösung sind zudem Live Streams möglich. Besonders hervorzuheben ist aber die erstklassige Bildstabilisierung. Zudem gibt es für die GoPros ein fast unüberblickbares Angebot an passenden Zubehörteilen, die mit ihren Halterungen spektakuläre Perspektiven ermöglichen.

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GoPro HERO9 Black*
  • Nimm atemberaubende Videos mit einer Auflösung von bis zu 5K auf und halte selbst beim Zoomen alle Details gestochen scharf fest. Der neue 23,6-MP-Sensor der HERO9 Black ist ein echtes Kraftpaket und sorgt für superscharfe Bilder
  • Mach gestochen scharfe, professionelle Fotos mit kristallklaren 20 MP. Mit SuperFoto wählt die HERO9 Black automatisch die beste Bildverarbeitung für dich aus, sodass deine Bilder garantiert großartig werden.
  • Du willst für deine Aufnahmen Licht ins Dunkel bringen? Dann ist der Light Mod das Richtige für dich. Brauchst du zusätzliche Mikrofone und noch mehr Anschlussmöglichkeiten? Mit dem Media Mod kannst du deine Kamera ganz nach Wunsch erweitern.

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Ebenfalls empfehlenswert: GoPro Hero 7, YI 4K Plus, Sony RX0, Olympus Tough TG-5

Wer nicht unbedingt das Neueste vom Neuesten braucht, der kann auch bedenkenlos zur älteren und damit günstigeren GoPro Hero 7 Black greifen. Diese kann ebenfalls 4K mit 60 Bildern pro Sekunde aufzeichnen und Full-HD-Videos mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde. Die Bildstabilisierung ist nicht ganz auf dem Niveau des neuesten Modells, aber für die meisten Zwecke völlig ausreichend.

Noch etwas günstiger ist das Spitzenmodell YI 4K Plus der Firma YI, das ebenfalls 4K mit 60 Bildern pro Sekunde aufzeichnet. Die Kamera ist definitiv der Preis-Leistungs-Sieger, ist allerdings ohne zusätzliches Gehäuse nicht wasserfest und auch die Tonaufnahmen des internen Mikrofons können mit den GoPro-Modellen nicht ganz mithalten.

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HyperSmooth-Video-Stabilisierung. Gimbal ähnliche Stabilisierung – ganz ohne Gimbal; Robust + Wasserdicht - Die Hero7 Black ist robust, Ohne Gehäuse bis 10 Meter wasserdicht
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YI 4K+ Action Kamera (4K/60fps, 12MP Sensor mit 5,56 cm (2,2 Zoll) Touchscreen- EU Version) schwarz*
Die 4K Videos bei einer Bildfrequenz bis zu 60fps aufnimmt; Verwendung der neuesten Amba H2 SOC, niedriger Stromverbrauch bei 4K Ultra HD Video

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Eine Sonderstellung nimmt die Sony RX0 II ein. Die Besonderheit der Kamera sind ihr Klappdisplay und ihr 1“-Bildsensor, der deutlich größer ist als die Sensoren aller anderen Action Cams.  Zusammen mit dem integrierten Zeiss-Objektiv bietet das Modell eine für Action Cams herausragende Foto- und Videoqualität. Das schlägt sich allerdings auch im Preis nieder, der deutlich über den Konkurrenzmodellen liegt. Die Kamera ist sozusagen der Sportwagen unter den Action Cams – definitiv mit gewissen Vorzügen, aber nicht für jedermann geeignet und auch nicht notwendig.

Wer eher an Fotos interessiert ist, der sollte einen Blick auf die Olympus Tough TG-6 werden. Das Modell ist eher mit einem klassischen Fotoapparat vergleichbar, aber genauso robust wie die oben genannten Action Cams für Videos. Die Kamera ist wasserfest, vor Verformung, Staub und Frost sicher und bietet mit einem Brennweitenbereich von umgerechnet 25-100mm einen Zoombereich, der für die meisten Zwecke völlig ausreicht. Auch Videos können mit bis zu 4K-Auflösung aufgezeichnet werden. Full-HD-Videos bieten mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde die Möglichkeit zur Erstellung interessanter Zeitlupeneffekte.

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Übersicht

Kamera Wasserfest Ext. Mikrofon-Eingang Akku-Laufzeit Auflösung (Foto) Auflösung (Video) Gewicht Preis
GoPro Hero 9 Black* bis 10m Ja 60 min 12 Mpx 5K/30p, 4K/60p, FHD/240p 158 g 429 €
GoPro Hero 7 Black* bis 10m Ja 60 min 12 Mpx 4K/60p, FHD/240p 118 g 399 €
YI 4K Plus* mit Gehäuse Ja 70 min 12 Mpx 4K/60p, FHD/120p 64 g 229 €
Sony RX0 II* bis 10m Ja 120 min 15.3 Mpx 4K/30p, FHD/120p 109 g 759 €
Olympus TG-6* bis 10m Nein 380 Fotos 12 Mpx 4K/30p, FHD/120p 249 g 459 €

Typ 3 – Kompaktkameras für Fotografie-Interessierte, Kreative und Gewichts-Optimierer

Skifahren im Engadin

Die Kompaktkamera ist tot? Mitnichten! Auch wenn die Kameras in heutigen Smartphones hervorragende Ergebnisse erzielen, gibt es gute Gründe, auch im Jahr 2020 noch eine Kompaktkamera mit auf die Reise zu nehmen. Kompaktkameras sind dank ihres Objektivs mit optischem Zoom flexibler einsetzbar und haben bauartbedingt häufig eine bessere Ergonomie. Speziell das Segment der sogenannten „Edelkompaktkameras“ mit ihren 1“-großen Sensoren bietet eine Fotoqualität, die einer Spiegelreflexkamera mit Kitobjektiv in nichts nachsteht. Gerade bei schlechten Lichtverhältnissen lassen sich deutlich bessere Ergebnisse erzielen als mit einem Smartphone. Und das ohne ein großes Mehrgewicht im Reisegepäck.

Auch im Vergleich zu Systemkameras mit Wechselobjektiven haben Kompaktkameras immense Vorteile. Sie sind leichter, unauffälliger und günstiger. Trotzdem bieten sie eine vergleichbare Bildqualität. Eine Systemkamera spielt ihre Stärken erst dann aus, wenn man bereit ist, spezielle Objektive zu verwenden. Bevor du eine Systemkamera nur mit dem Kitobjektiv betreibst, schaue dich besser nach einer guten Kompaktkamera um. In 90% der Situationen sind diese vollkommen ausreichend.

Top-Empfehlung: Sony RX100 V / VI / VII

Sony ist seit der Einführung der RX100-Serie im Jahr 2012 einer der führenden Hersteller bei Kameras mit 1“-Sensoren. Inzwischen gibt es unzählige verschiedene Modelle mit dem Namen RX100, die alle noch neu erhältlich sind. Sämtliche Modelle können über USB geladen werden. Teuer, aber technisch allen anderen Modellen überlegen sind die neuesten Varianten, die RX100 V, RX100 VI und RX100 VII. Alle drei wiegen rund 300 Gramm und besitzen einen 1“-Sensor mit 20 Megapixeln, einen hervorragenden Phasen-Autofokus, ein Klappdisplay, einen ausklappbaren Sucher und eine hervorragende Fotoqualität. Auch die Videoeigenschaften sind mit Highspeedaufnahmen, Zeitlupen und detailreichen 4K-Aufnahmen beeindruckend für solch eine kompakte Kamera.

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Der Hauptunterschied zwischen den Modellen liegt in dem verbauten Objektiv. Die RX100 V besitzt ein sehr lichtstarkes Objektiv mit einer Kleinbild-Brennweite von 24-70mm bei Blende f/1.8-2.8. Die RX100 VI und RX100 VII sind mit einem etwas lichtschwächeren Objektiv bestückt, das aber mit 24-200mm deutlich mehr Zoom bietet. Zudem besitzen die beiden Kameras einen Touchscreen. Die wesentlichen Unterschiede zwischen Version VI und VII liegen in der etwas besseren Performance des neueren Modells und der Möglichkeit zum Anschluss eines externen Mikrofons. Ob das den saftigen Aufpreis wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Bei der Bildqualität gibt es keinen nennenswerten Unterschied.

Ebenfalls empfehlenswert: Sony RX100 III, Canon G5 X II Canon G7 X III, Canon G9 X II, Panasonic LX15, Panasonic TZ202

Neben den Topmodellen sind aber auch deutlich günstigere 1“-Kameras erhältlich. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet die Sony RX100 III, die mit dem gleichen Objektiv wie die RX100 V ausgestattet ist. Auch die Fotoqualität ist weitgehend identisch, lediglich die Videofunktionen sind etwas eingeschränkt. Wer keinen Wert auf 4K-Auflösung legt, kann hier ein echtes Schnäppchen machen. Nochmals deutlich günstiger ist die Ur-Version der RX100. Diese besitzt mit 28-100mm einen etwas anderen Brennweitenbereich, ist aber von der reinen Bildqualität den teureren Modellen nahezu ebenbürtig.

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Sony RX100 Premium Kompakt Digitalkamera (20 MP, 7,6 cm (3 Zoll) Display, 1 Zoll Sensor, 28-100 mm F1.8-4.9 Zeiss Objektiv, 3,6x opt. Zoom) (DSC-RX100) schwarz*
  • Exmor Cmos 1.0 mit 20, 2 Mio. Pixel, F1, 8-Objektiv, 3, 6 fach optischer Zoom, Full HD 50p, LCD (7, 5 cm/3, 0 Zoll)
  • Großer Sensor für detailreiche Bilder mit geringem Rauschen
  • Wunderschöne Unschärfeeffekte und luxuriöses, kompaktes Design in Aluminium

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Ähnliche Eigenschaften zu einem vergleichbaren Preis bietet die Canon G7 X III. Diese besitzt ein lichtstarkes Objektiv mit 24-100mm äquivalenter Brennweite und bietet damit etwas mehr Zoom als die Sony RX100 III. Die G7 X III besitzt zudem ein sehr gut bedienbares Interface mit Touchscreen und eine hervorragende Farbwiedergabe direkt ohne Nachbearbeitung. Auch diese Kamera löst im Fotomodus 20 Megapixel auf, der Videomodus bietet wie die teureren Sony-Modelle 4K-Auflösung. Ein elektronischer Sucher ist nicht vorhanden. Dafür besteht aber die Möglichkeit, ein externes Mikrofon anzuschließen. Aus diesem Grund ist die Kamera auch für Vlogger sehr gut geeignet, die ihren Content möglichst schnell publizieren möchten. Ähnliche Eigenschaften bietet auch die etwas teurere Canon G5 X II, die ein Objektiv mit 24-120mm äquivalenter Brennweite besitzt. Die Kamera besitzt keinen Mikrofoneingang, dafür aber einen ausklappbaren elektronischen Sucher.

Nahezu gleiche Eigenschaften wie die G7 X III in einem kleineren und günstigeren Paket besitzt übrigens auch das Schwestermodell G9 X II. Ein wesentlicher Unterschied zur G7 X III ist das etwas lichtschwächere Objektiv, das zudem auch weniger Zoom bietet. Zudem sind mit der G9 X II maximal Videoaufnahmen in Full HD möglich.

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Panasonic hat mit der LX15 ein Pendant dazu im Angebot, das mit f/1.4-2.8 das lichtstärkste Objektiv aller 1“-Kameras besitzt. Die Kamera kann darüber hinaus Videos mit 4K-Auflösung aufzeichnen und bietet ein intuitives Setup für Timelapse-Aufnahmen. Auch die LX15 hat mit der TZ202 ein Schwestermodell, das den gleichen Sensor und weitgehend identische Software besitzt. Sie unterscheidet sich in erster Linie durch ihr lichtschwächeres Objektiv, das aber mit 24-360mm den größten Brennweitenbereich der kompakten 1“-Kameras aufweist. Zudem besitzt die Kamera einen fest eingebauten Sucher, aber kein Klappdisplay.

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Panasonic DMC-LX15EG-K Lumix Premium Digitalkamera (20,1 Megapixel, Leica DC Vario Summilux Objektiv F1.4-2.8/ 24-72mm, 4K Foto und Video mit Hybrid Kontrast AF) schwarz*
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LEICA Objektiv mit 15x opt. Zoom – F3.3-6.4 / 24-360mm (KB), 5-Achsen Bildstabilisator; Hochauflösender Sucher & Touch-Monitor – 0,53x großer Sucher mit Augensensor
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Speziell, aber kultig: Fuji X-100F, Panasonic LX100 II

Gar keinen Zoom, sondern eine Festbrennweite, besitzt die Fuji X100F. Das neueste Modell der X100-Reihe knüpft an die Tradition der Vorgänger an und ist im optisch ansprechenden Retrostil gehalten. Im Inneren weiß die Kamera mit dem hervorragenden X-Trans-Sensor von Fuji im APS-C-Format zu begeistern. Die Bildqualität ist nicht zuletzt wegen des lichtstarken f/2.0-Objektivs mit der typischen Reportagebrennweite von umgerechnet 35mm hervorragend. Die Kamera ist definitiv nicht für jedermann, kann aber gerade auf Reisen enorm viel Spaß machen.

Ein ähnliches Konzept, aber mit Zoomobjektiv, verfolgt die Panasonic LX100 II. Auch diese Kamera weist eine Bedienung auf, die mit dem Retro-Konzept der X100F vergleichbar ist. Belichtungszeit, Blende und Belichtungskorrektur können über dedizierte Einstellräder an Kamera und Objektiv angepasst werden. Die LX100 II kombiniert einen vergleichsweise großen Sensor im Micro-Four-Thirds-Format mit einem lichtstarken Objektiv und ermöglicht damit eine für Kompaktkameras unerreichte Bildqualität. Durch die Panasonic-üblichen hervorragenden Videofähigkeiten ist die Kamera auch für Filmer interessant. Schade ist lediglich, dass Panasonic auf den Einbau eines Klappdisplays verzichtet hat. Und auch der Preis lässt einen zweimal nachschauen, geht aber für das Gebotene durchaus in Ordnung.

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Übersicht

Kamera Brennweite (Zoom) Lichtstärke Auflösung (Foto) Auflösung (Video) USB-Laden Gewicht Preis
Sony RX100 VII* 24-200mm (8,3x) f/2.8-4.5 20,1 Mpx 4K/30p, FHD/120p Ja 302 g 1.189 €
Sony RX100 VI* 24-200mm (8,3x) f/2.8-4.5 20,1 Mpx 4K/30p, FHD/120p Ja 302 g 949 €
Sony RX100 V* 24-70mm (2.9x) f/1.8-2.8 20,1 Mpx 4K/30p, FHD/120p Ja 299 g 769 €
Sony RX100 III* 24-70mm (2.9x) f/1.8-2.8 20,2 Mpx FHD/60p Ja 290 g 490 €
Sony RX100* 28-100mm (3.6x) f/1.8-4.9 20,2 Mpx FHD/60p Ja 240 g 325 €
Canon G5 X II* 24-120mm (4x) f/1.8-2.8 20,2 Mpx 4K/30p, FHD/120p Ja** 340 g 839 €
Canon G7 X III* 24-100mm (4.2x) f/1.8-2.8 20,1 Mpx 4K/30p, FHD/120p Ja** 303 g 699 €
Canon G9 X II* 28-84mm (3x) f/2.0-4.9 20,1 Mpx FHD/60p Ja** 206 g 349 €
Panasonic LX15* 24-72mm (3x) f/1.4-2.8 20,1 Mpx 4K/30p, FHD/60p Nein 306 g 499 €
Panasonic TZ202* 24-360mm (15x) f/3.3-6.4 20,1 Mpx 4K/30p, FHD/60p Ja 340 g 699 €
Fuji X-100F 35mm f/2.0 24,3 Mpx FHD/60p Ja 470 g 1.299 €
Panasonic LX100 II* 24-75mm (3.1x) f/1.7-2.8
21,8 Mpx 4K/30p, FHD/60p Ja 392 g 859 €

** Canon G7 X III, G9 X II nur mit Ladegeräten über USB aufladbar, die Power Delivery bereitstellen

Neben den vorgestellten Kompaktkameras gibt es zudem Varianten mit kleineren Sensoren und dafür größerem Zoombereich. Da diese aber in Sachen Bildqualität keineswegs besser sind als Smartphones, lohnt sich ein Kauf aus meiner Sicht heute nicht mehr. Das Segment der sogenannten Bridge-Kameras kombiniert einen größeren Zoombereich mit einem 1“-Sensor. Kameras wie die Panasonic FZ1000* oder die Sony RX10 IV* sind für Fotografen geeignet, die einen großen Zoombereich benötigen, aber keine Objektive wechseln wollen. Angesichts des hohen Gewichts und der sperrigen Abmessungen dieser Kameras empfiehlt es sich aber unter Umständen eher, direkt auf ein System mit Wechselobjektiven (s. u.) zu setzen, das nach Belieben zusammengestellt und erweitert werden kann.


Typ 4 – Günstige, kompakte Ausrüstung für bestimmte Motive

Siena in der Toskana am Abend

Wenn dir die Möglichkeiten der Edelkompakten nicht ausreichen, bietet sich ein Blick auf die Einsteiger-Systemkameras an. Diese Kameras mit Wechselobjektivanschluss besitzen größere Sensoren als die 1“-Kameras und damit eine etwas bessere Bildqualität.

Top-Empfehlung: Nikon Z50

Als erste Kamera für die APS-C-Serie des Z-Mount hat Nikon im November 2019 die Z50 vorgestellt. Und damit die vielleicht beste spiegellose Einsteiger-Reisekamera geschaffen. Das Design der Kamera ist stark an die größeren Schwestermodelle mit Vollformatsensor angelehnt. Damit erbt die Z50 die hervorragende Ergonomie und Haptik, die die Z-Reihe seit Beginn auszeichnet. Der 20-Megapixel-Sensor löst etwas schwächer auf als die Konkurrenz, bietet dafür aber eine unerreichte Bildqualität bei hohen ISO-Werten im APS-C-Bereich. 4K-Videos gehören wie bei den großen Schwestermodellen zum Standard, ebenso wie ein elektronischer Sucher und mehrere Drehräder für die manuelle Wahl von Blende und Belichtungszeit. Für Selfies kann der Monitor auch nach vorne geklappt werden.

Nikon Z 50 Spiegellose Kamera im DX-Format (20,9 MP, OLED-Sucher mit 2,36 Millionen Bildpunkten, 11 Bilder pro Sekunde, Hybrid-AF mit Fokus-Assistent, ISO 100-51.200, 4K UHD Video)*
  • Nikon CMOS-Sensor im dx-format mit 20, 9 Megapixel
  • 4K UHD Video mit 30 Prozent und zeitlupenfunktion. Betriebsbedingungen – Temperatur: 0 °C bis 40 °C
  • Bis zu 11 Bilder pro Sekunde mit autofokusnachführung und automatischer Belichtung

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Abgerundet wird das Angebot durch ein erstklassiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Für eine vergleichbare Ausstattung und einen ähnlichen Bedienkomfort muss man bei der Konkurrenz deutlich tiefer in die Tasche greifen. Einzig das bislang noch kleine Objektivangebot für die Z-Reihe gibt derzeit Anlass zur Kritik. Doch für Einsteiger sind mit einem sehr kompakten Standardzoom und einem Teleobjektiv bereits die wichtigen Linsen vorhanden. Und der Rest wird in naher Zukunft folgen.

Ebenfalls empfehlenswert im APS-C-Bereich: Canon EOS M50, Sony A6100, Fuji X-T30

Das Canon EOS-M-System und im Speziellen das Modell M50 ist ideal geeignet für alle, die mit mehreren Objektiven einen großen Brennweitenbereich bei kleinem Packmaß abdecken möchten. Im Inneren werkelt ein 24-Megapixel-Sensor, der zusammen mit Canons Dual-Pixel-Autofokus die Grundlage für gute Aufnahmen bildet. Die Kamera ist für eine Systemkamera sehr klein, bietet aber dennoch eine gute Haptik, eine durchdachte Bedienung mit Touchscreen und ein frei schwenkbares Klappdisplay. Für Filmer ist zusätzlich die Anschlussmöglichkeit für ein externes Mikrofon gegeben. Die M50 kann als erste Kamera von Canon im Consumer-Bereich Videos in 4K-Auflösung aufzeichnen, allerdings ohne den guten Dual-Pixel-Autofokus und mit einem massiven Crop. Gerade für Vlogger und alle, denen Videos im Full-HD-Format ausreichen, ist die Kamera aber auch in Sachen Video ein gutes Gesamtpaket.

Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten / Letzte Aktualisierung am 11.04.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Und was ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden sollte: Die Objektive mit EF-M-Anschluss sind extrem leicht und haben ein erstklassiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Neben dem Kit-Objektiv gibt es für das System ein hervorragendes Weitwinkelzoom* und ein kompaktes Teleobjektiv*. Eine lichtstarke 32mm-Festbrennweite* rundet das für die Reisefotografie ideale Angebot ab. Schade ist einzig, dass sich die Kamera nicht über USB laden lässt.

Auch von den anderen Herstellern gibt es in diesem Segment vergleichbare Angebote. Allen voran steht da die Sony A6100. Die Kamera mit 24 Megapixeln ist zwar inzwischen seit über vier Jahren auf dem Markt, aber nach wie vor ein hervorragendes Stück Technik. Die technische Foto- und Videoqualität ist der Canon M50 überlegen, insbesondere dann, wenn im RAW-Format fotografiert wird. Allerdings fallen auf der anderen Seite sowohl die Bedienung als auch die Farbwiedergabe bei Fotos direkt aus der Kamera etwas ab. Auch das nicht frei schwenkbare Display ist für manche sicher ein Nachteil. Dafür lässt sich die Kamera per USB laden – insgesamt je nach Einsatzzweck ein der M50 nahezu ebenbürtiges Produkt. Auch im Objektivbereich bietet Sony für seine APS-C-Kameras ein ähnliches Angebot wie Canon mit zahlreichen Zooms und einigen leichtstarken Festbrennweiten.

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Fuji bietet mit der X-T30 eine Kamera, die mit ihrem Retro-Design nicht nur unglaublich schön anzusehen ist, sondern auch unter der Haube glänzen kann. Herzstück ist der hervorragende Fuji-X-Trans-Sensor mit 26 Megapixeln. Fuji ist bekannt für seine authentischen Farben und natürlich ermöglicht auch die X-T30 Aufnahmen mit den charakteristischen Filmsimulationen – sowohl bei Fotos als auch bei Videos. Letztere können übrigens auch in 4K aufgezeichnet werden. Das Bedienungskonzept mit dedizierten Einstellrädern für Blende und Belichtungszeit ist anfänglich gewöhnungsbedürftig, macht aber Spaß und sorgt dafür, dass man sich mehr mit dem Motiv beschäftigt. Und gerade mit der großen Auswahl an hervorragenden Objektiven bietet die X-T30 ein rundes Gesamtpaket zu einem moderaten Preis.

Ebenfalls empfehlenswert im MFT-Bereich: Panasonic G81, Olympus E-M10 III

Schon vor den Systemen von Canon, Fuji und Sony haben Panasonic und Olympus das Micro-Four-Thirds-System (MFT-System) etabliert. Die Sensoren sind bei diesen Kameras etwas kleiner als die APS-C-Variante. Das ermöglicht es, die Objektive gerade im Telebereich deutlich kleiner und leichter bauen zu können. Das MFT-System besitzt den mit Abstand größten Objektivpark aller spiegellosen Kamerasysteme. Objektive von Panasonic, Olympus und Drittherstellern sind an allen Kameras nutzbar. Für Einsteiger besonders empfehlenswert sind die Modelle G81 von Panasonic und E-M10 III von Olympus. Beide bieten Sensoren mit 16 Megapixeln, 4K-Videoaufnahmen, dedizierte Einstellräder, einen Touchscreen und ein Schwenkdisplay. Das Gehäuse der G81 ist zusätzlich staub- und spritzwassergeschützt.

Panasonic Lumix DMC-G81EG-K Systemkamera (16 MP, 4K, Dual I.S., OLED-Sucher, Hybrid Kontrast AF, 7,5 cm Touch, Wifi, schwarz)*
Outdoor Camera – Staub- und Spritzwasserschutz, Magnesiumfront; Komfortable Bildkontrolle – Touchscreen-LCD-Monitor plus OLED Sucher
699,00 EUR
Angebot
Olympus OM-D E-M10 Mark III Kit, Micro Four Thirds Systemkamera (16 Megapixel, Bildstabilisator, elektronischer Sucher, 4K-Video) + M.Zuiko 14-42mm EZ Zoomobjektiv, schwarz*
Herausragende Bildqualität mit gestochen scharfen Bildern bis an die Bildränder; Exzellente Verarbeitung und ultrakompaktes Gehäuse
−3% 779,00 EUR

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Übersicht

Kamera Bajonett Sensorgröße (Crop)
Auflösung (Foto) Auflösung (Video) USB-Laden Gewicht
Preis (inkl. Kit)
Nikon Z50* Nikon Z APS-C (1.5) 20,9 Mpx 4K/30p, FHD/120p Ja 395 g 999 €
Canon EOS M50* Canon EF-M APS-C (1.6) 24,1 Mpx 4K/30p, FHD/60p Nein 387 g 629 €
Sony A6100* Sony E APS-C (1.5) 24,2 Mpx 4K/30p, FHD/120p Ja 396 g 899 €
Fuji X-T30 Fuji X APS-C (1.5) 24,3 Mpx 4K/30p, FHD/60p Ja 380 g 999 €
Panasonic G81* MFT MFT (2.0) 16,0 Mpx 4K/30p, FHD/60p Nein 505 g 779 €
Olympus E-M10 III* MFT MFT (2.0) 16,1 Mpx 4K/30p, FHD/60p Nein 412 g 699 €

Typ 5 – Kameras für ambitionierte (Amateur-) Fotografen mit großen Ansprüchen

Sonnenuntergang an der neuseeländischen Küste

Die Einsteigermodelle bei den Systemkameras sind in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis kaum zu schlagen. Die reine Bildqualität ist auch bei den teureren, fortgeschrittenen Modellen kaum besser. Wenn du aber gewisse Anforderungen hast, die die Einsteigermodelle nicht erfüllen, dann führt kein Weg an den höheren Modellen vorbei. Das kann z. B. ein Spritzwasserschutz, eine effizientere Bedienung mit mehr direkten Einstellrädern oder ein doppelter Kartenschacht (Dual Card Slots) für Daten-Backups sein.

Top-Empfehlung: Fuji X-T4

Für den Titel beste Reisekamera 2020 ist die Fuji X-T4 ein heißer Kandidat. Denn die Kamera bietet extrem viel fürs Geld, ist kompakt und übertrifft für Fotografen wie für Filmer im APS-C-Bereich derzeit alles andere auf dem Markt. Der in diesem Modell verwendete Fuji-X-Trans-Sensor mit 26 Megapixeln kam 2018 bei der X-T3 erstmalig zum Einsatz. Er zeichnet sich durch ein sehr gutes Rauschverhalten und eine hervorragende Detailwiedergabe aus. Anschlussseitig bietet die Kamera einen Mikrofoneingang für Filmer sowie einen Eingang für einen Fernauslöser und einen HDMI-Rekorder. Wie alle Fujis besitzt auch die X-T4 zahlreiche Einstellräder, darunter dedizierte Wahlräder für ISO, Belichtungszeit und Belichtungskorrektur. Die Blende wird wie üblich am Objektiv selbst eingestellt.

Der Autofokus ist im Foto- wie im Videomodus hervorragend und auch für schnelle Action bestens nutzbar. Stichwort Videomodus – auch dieser ist mit 10bit 4K-Auflösung mit 60 Bildern pro Sekunde über alle Systeme hinweg unübertroffen. Wie es sich für eine professionelle Kamera gehört, ist die X-T4 staub- und spritzwassergeschützt und besitzt zwei Kartenslots. Und zu guter Letzt ist die Kamera mit ihrem Retro-Design auch optisch einfach ein Hingucker! Als erste Kamera aus der T-Serie besitzt die Fuji X-T4 nun auch eine integrierte Sensorstabilisierung.

Ebenfalls empfehlenswert: Sony A6400, Sony A6600, Panasonic GH5, Olympus E-M1 III

Sonys aktuelles Spitzenmodell im APS-C-Bereich, die Sony A6600, ist ebenfalls ein hervorragendes Werkzeug auf Reisen. Die Kamera bietet 24 Megapixel, einen sehr guten Sensor und ist mit der Möglichkeit der Aufzeichnung von 4K-Video auch für Filmer interessant. Das kleine Gehäuse ist Vor- und Nachteil zugleich. Einerseits ist die Kamera extrem kompakt und unauffällig, andererseits ist die Ergonomie dadurch nicht so gut wie bei größeren Modellen. Auch durch den fehlenden zweiten Kartenslot fällt sie gegenüber der X-T4 ab. Nichtsdestotrotz ist die A6600 gerade wegen ihrer Kompaktheit, der nützlichen Sensorstabilisierung und den zugehörigen leichten und kleinen Objektiven für die Reisefotografie sehr gut geeignet. Als erste APS-C-Kamera von Sony setzt sie den großen Akku aus der A7-Vollformatserie ein und ermöglicht damit die längsten Laufzeiten in dieser Klasse.

Angebot
Sony Alpha 6600 | APS-C Spiegellose Kamera ( Schneller 0,02s Autofokus, optische 5-Achsen-Bildstabilisierung im Gehäuse, 4K HLG Videoaufnahmen, neigbares Display für Vlogging)*
  • SCHNELLER UND PRÄZISERER AUTOFOKUS: Verlassen Sie sich auf 0,02s AF, Tracking in Echtzeit und Autofokus mit Augenerkennung (Mensch/Tier), um Ihr Motiv in jeder Situation im Fokus zu behalten.
  • ATEMBERAUBENDE BILDQUALITÄT: 24Mp gepaart mit hoher ISO-Fähigkeit, um auch bei schwachem Licht hervorragende Bilder zu liefern.
  • PERFEKT FÜR VIDEO CREATOR: Hochauflösende 4K-HDR-Filmaufnahme und Full-HD-Slow-Motion-Funktion (120p) mit Autofokus.

Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten / Letzte Aktualisierung am 11.04.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Der kleine Bruder der A6600 hört auf den Namen A6400. Die Kamera ist in vielerlei Hinsicht identisch ausgestattet, aber ein gutes Stück günstiger. Die größten Unterschiede sind die fehlende Sensorstabilisierung, der deutlich kleinere Akku und der weggefallene Kopfhörereingang. Mit ihrem klappbaren Display ist die Kamera aber für Vlogger sehr interessant, zumal sie auch einen Eingang für ein externes Mikrofon besitzt. Ihre hervorragenden Allround-Fähigkeiten auf Reisen verdankt sie einem extrem schnellen und präzisen Autofokus. Dieser erkennt wie bei Sony üblich auch sehr zuverlässig Gesichter und Augen bei Menschen wie bei Tieren.

Auch das Micro-Four-Thirds-System bietet Kameras, die ambitionierte und professionelle Anwender zufriedenstellen. Gerade auf Reisen zahlen sich die kompakten und gerade im Telebereich vergleichsweise leichten Objektive des Systems aus. Das Spitzenmodell von Olympus, die OM-D E-M1 III, weiß mit einem 20-Megapixel-Sensor, zahlreichen Einstellrädern, einem dreh- und schwenkbaren Display sowie einem Touchscreen und einer intuitiven Bedienung zu glänzen. Gleiches gilt für das Pendant von Panasonic, die Lumix GH5. Diese Kamera ist mit ihrem Videomodus besonders für Filmer interessant. Wie bei der Fuji X-T4 lassen sich 4K-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde aufzeichnen, zudem gibt es ein flaches Log-Profil für ausgedehnte Nachbearbeitungsmöglichkeiten.

Panasonic LUMIX Systemkamera DC-GH5EG-K, 20 MP, Dual I.S., 4K 60p Video, 4K/6K Foto, DSLM Wechselobjektivkamera, MFT, schwarz*
Robuste Fotokamera – Spritzwasser-, Staub- und Kälteschutz, Magnesiumgehäuse; 4K & 6K Serienbilder – Post Focus & Focus Stacking
1.369,00 EUR
Olympus OM-D E-M1 Mark II Kit, Micro Four Thirds Systemkamera (20.4 Megapixel, 5-Achsen Bildstabilisator, elektronischer Sucher) + M.Zuiko 12-40mm PRO Universalzoom, schwarz*
Exzellente Verarbeitung und hochwertiges Metallgehäuse; Innovatives Staubentfernungssystem durch lautlosen Super Sonic Wave Filter
1.530,23 EUR

Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten / Letzte Aktualisierung am 11.04.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Übersicht

Kamera Bajonett Sensorgröße (Crop)
Auflösung (Foto) Auflösung (Video) USB-Laden Gewicht
Preis (nur Gehäuse)
Fuji X-T4 Fuji X APS-C (1.5) 26,1 Mpx 4K/60p, FHD/120p Ja 607 g 1.899 €
Sony A6400* Sony E APS-C (1,5) 24,2 Mpx 4K/30p, FHD/120p Ja 404 g 1.049 €
Sony A6600* Sony E APS-C (1.5) 24,2 Mpx 4K/30p, FHD/120p Ja 503 g 1.499 €
Olympus E-M1 III* MFT MFT (2.0) 20,4 Mpx 4K/30p, FHD/60p Ja 578 g 1.699 €
Panasonic GH5* MFT MFT (2.0) 20,3 Mpx 4K/60p, FHD/120p Nein 723 g 1.599 €

Typ 6 – Kameras für Fotoreisen und professionelle Anwender

Milchstraße am Col du Galibier

Nur das Beste ist gut genug? Wenn du bereit bist, mehrere Kilogramm und mehrere tausend Euro Ausrüstung mit dir herumzutragen, dann kommt ein Vollformatsystem in Frage. Belohnt wirst du mit erstklassiger Foto- und Videoqualität. Das digitale Vollformat entspricht dem analogen Kleinbildformat und ist unter den verbreiteten spiegellosen Systemen die Königsklasse (Ausnahme Mittelformatkameras, die aufgrund der nochmals wesentlich höheren Preise hier aber nicht aufgenommen sind).

Top-Empfehlung: Sony A7C / A7 III / A7R III

2013 revolutionierte Sony den Kameramarkt mit der Einführung eines spiegellosen Vollformatsystems. Mittlerweile sind die anfänglichen Kinderkrankheiten der ersten Kameras ausgemerzt und die aktuelle, dritte Generation lässt kaum Wünsche offen. Mit der A7 III bietet Sony den vielleicht besten Allrounder an, den es derzeit auf dem Markt gibt. Ein 24-Megapixel-Sensor mit herausragend schnellem und präzisem Autofokus, ein Klappdisplay, zahlreiche frei belegbare Tasten und Einstellräder sowie Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer. Damit ist die Kamera sowohl für Fotografen als auch für Filmer interessant. Sonys sogenannte Picture Profiles erlauben es letzteren auch, die Aufnahmen in 4K-Auflösung durch den Einsatz von flachen Farbprofilen professionell nachbearbeiten zu können.

Angebot
Sony Alpha 7 III | Spiegellose Vollformat-Kamera ( Schneller 0,02s AF, optische 5-Achsen-Bildstabilisierung im Gehäuse, 4K HLG Videoaufnahmen, große Batteriekapazität)*
  • SCHNELLER AUTOFOKUS: Verlassen Sie sich auf kontinuierliches Tracking und den Augen-AF (Mensch/Tier), um Ihr Motiv in jeder Situation im Fokus zu behalten.
  • ATEMBERAUBENDE BILDQUALITÄT: 24 Mp Vollformat-Sensor gepaart mit hohen ISO-Fähigkeiten, um auch bei schwachem Licht hervorragende Bilder aufzunehmen.
  • PROFESSIONELLE VIDEOS: Vollpixel-Auslesung ohne Pixel-Binning für hochauflösende 4K-HDR-Filmaufnahmen.

Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten / Letzte Aktualisierung am 8.04.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Neu ins Portfolio hinzugekommen ist mit der A7C die kompakteste spiegellose Vollformatkamera von Sony. Sie bietet einen mit der A7 III vergleichbaren Funktionsumfang, einen noch besseren Autofokus und ist ebenfalls sensorstabilisiert. Mit ihrem kompakten Formfaktor und einem Gewicht von nur rund 500 Gramm ist sie prädestiniert für die Reisefotografie!

Angebot
Sony Alpha 7C Spiegellose E-Mount Vollformat-Digitalkamera ILCE-7C (24,2 MP, 7,5cm (3 Zoll) Touch-Display, Echtzeit-AF, 5-Achsen Bildstabilisierung) Nur Body - Silber/Schwarz*
  • PROFI-QUALITÄT OHNE KOMPROMISSE: Erleben Sie die Leistung eines professionellen, rückwärtig belichteten Vollformat-CMOS-Sensors in einem leichten und kompakten Gehäuse, das Sie überall begleiten kann.
  • FANGEN SIE JEDEN MOMENT LEBENSECHT EIN: Mit 24,2 MP, 4K Videoaufnahme und einem ISO-Bereich von 100 - 51.200 ist die Alpha 7 C in jeder Situation in der Lage, beeindruckende Bilder und Videos aufzunehmen.
  • SUPERSCHNELLER UND VERLÄSSLICHER AUTOFOKUS: Dank dem einzigartigen Echtzeit-Autofokussystem von Sony, das sogar in der Lage ist, bei Fotos und Videos die Augen Ihres Motives (Menschen oder Tiere) nachzuverfolgen, sind ihre Bilder stets dort gestochen scharf, wo Sie es wollen.

Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten / Letzte Aktualisierung am 11.04.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Einen vergleichbaren Funktionsumfang bietet auch die A7R III, die jedoch einen mit 42 Megapixeln deutlich hochauflösenderen Sensor besitzt und entsprechend ein gutes Stück teurer ist. Die hohe Auflösung ist dann interessant, wenn großformatige Drucke von den Fotos angefertigt werden sollen oder nachträgliche Ausschnittsvergrößerungen gewünscht sind. Für alle anderen Anwendungszwecke reicht die Auflösung der A7 III vollkommen aus. Beide Kameras besitzen sogenannte Dual Card Slots, können also zwei Speicherkarten parallel nutzen. Das ermöglicht ein Backup von Fotos und Videos bereits während der Aufnahme und ist gerade für Reisefotografen ein unschätzbarer Vorteil. Mittlerweile ist auch der Nachfolger A7R IV auf dem Markt, der mit 61 Megapixeln noch einmal mehr Auflösung und eine verbesserte Ergonomie bietet.

Der einzige wirkliche Nachteil bei den Alpha-Kameras von Sony kann die etwas umständliche Bedienung sein. Das ist eine subjektive Einschätzung, aber gerade die komplexen Menüs und die halbherzige Implementierung des Touchscreens (im Wesentlichen nur für die Wahl des Autofokuspunkts nutzbar) sind gewöhnungsbedürftig. Auch die Wetterfestigkeit hinkt hinter der direkten Konkurrenz her. Wer mit diesen kleinen Einschränkungen leben kann, der macht mit dem Sony-System derzeit aber nichts falsch.

Ebenfalls empfehlenswert: Nikon Z5 / Z6 (II) / Z7 (II), Canon EOS R5 / R6, Panasonic S5

Auch Canon und Nikon sind im Jahr 2018 auf den spiegellosen Geschmack gekommen und bieten ihrerseits eigene Systeme mit Vollformatsensoren an. Die Systeme können in Sachen Objektivangebot noch nicht ganz mit Sony mithalten, holen aber stark auf. Der Vorteil ist, dass Nutzer der bisherigen Spiegelreflex-Systeme von Canon und Nikon ihre vorhandenen Objektive problemlos per Adapter auch an den spiegellosen Kameras betreiben können.

Nikon bietet mit der Z6 ein Pendant zu Sonys A7 III und mit der hochauflösenden Z7 den Gegenpart zur Sony A7R III/IV. Die Kameras sind bezüglich Foto- und Videoqualität, Autofokus und Funktionalität weitgehend mit den Sonys vergleichbar. Ende 2020 ist für beide Kamerareihen eine aktualisierte Version herausgekommen, die sich gegenüber den Vorgängern insbesondere durch zwei Kartenschächte, 4K-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde und einem verbesserten Autofokus abheben. Ein günstigeres und nur wenig abgespecktes Modell ist auch mit der Z5 erhältlich.

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Nikon Z 6II Spiegellose Vollformat-Kamera (24,5 MP, 14 Bilder pro Sekunde, Hybrid-AF, 2 EXPEED-Prozessoren, doppeltes Speicherkartenfach, 4K UHD Video mit 10-Bit-HDMI-Ausgabe)*
14 bilder/s mit af/ae, zweiprozessorentechnik dual expeed; 24,5 mp cmos-vollformat-sensor; 2 speicherkartenfächer für xqd-/cfexpress- und uhs-ii-sd-karten
−10% 1.979,00 EUR

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Canon hat seine spiegellose Vollformatreihe 2020 mit zwei herausragenden Kameras erweitert. Die EOS R5 ist das derzeit beste Gesamtpaket auf dem Kameramarkt, aber auch mit das teuerste. Die Kamera besitzt einen 45-Megapixel-Sensor, der nicht nur hervorragende Fotoaufnahmen, sondern auch Videos in 8K ermöglicht. In niedrigeren Auflösungen sind bis zu 120 Bilder pro Sekunde möglich. Hervorzuheben ist zudem der derzeit klassenbeste Autofokus, der dank künstlicher Intelligenz eine große Bandbreite an Motiven erkennen kann. Mit der EOS R6 steht ein deutlich günstigeres Modell bereit, das nur durch die geringere Auflösung von 20 Megapixeln gegenüber dem großen Bruder abfällt.

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Neu auf den Markt gekommen ist 2019 auch die S-Reihe von Panasonic. Diese Kameras verwenden den Leica L-Mount und sind die ersten Vollformatkameras aus dem Hause Panasonic. Die Lumix S1 stellt das Pendant zur Sony A7 III und Nikon Z6 dar, die Lumix S1R als hochauflösendes Modell mit 47 Megapixeln das Gegenstück zur Sony A7R III/IV und Nikon Z7. Die Lumix S1H ist ein Hybridmodell, das sowohl Fotografen als auch Videografen zufriedenstellen soll. Die Kameras zielen auf professionelle Fotografen, die bei der Bildqualität und der Robustheit keine Kompromisse eingehen wollen. Auch in Sachen Videofunktionalitäten sind die Modelle Vorreiter. Als erste Vollformatkameras ermöglichen sie Aufnahmen mit 4K und 60 Bildern pro Sekunde. Die S1H filmt sogar in 6K mit 30 Bildern pro Sekunde. Die Kameras sind jedoch sehr groß, schwer und auffällig und daher nicht unbedingt prädestiniert für die Reisefotografie. 2020 hat Panasonic mit der S5 aber ein Modell vorgestellt, das diesen Nachteil beseitigt. Die Kamera ist deutlich kleiner und leichter, bietet aber trotzdem quasi die gleichen Features wie die S1.

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Panasonic LUMIX DC-S5KE-K Systemkamera (24 MP, 4K, Dual I.S., Touchscreen, OLED-Sucher, Staub-/Spritzwasserschutz) mit Objektiv R2060E, schwarz*
Hervorragende Bildqualität- 24 MP Sensor ohne Tiefpassfilter, 96 MP HighRes-Shot
−4% 2.029,00 EUR

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Übersicht

Kamera Bajonett Sensorgröße
Auflösung (Foto) Auflösung (Video) USB-Laden Gewicht Preis (nur Gehäuse)
Sony A7 III* Sony E Vollformat (KB) 24,2 Mpx 4K/30p, FHD/120p Ja 650 g 1.699 €
Sony A7C* Sony E Vollformat (KB) 24,2 Mpx 4K/30p, FHD/120p Ja 509 g 2.099 €
Sony A7R III Sony E Vollformat (KB) 42,4 Mpx 4K/30p, FHD/120p Ja 657 g 2.799 €
Sony A7R IV Sony E Vollformat (KB) 61,0 Mpx 4K/30p, FHD/120p Ja 665 g 3.999 €
Nikon Z5* Nikon Z Vollformat (KB) 24,5 Mpx 4K/30p, FHD/120p Ja 675 g 1.259 €
Nikon Z6 II* Nikon Z Vollformat (KB) 24,5 Mpx 4K/60p, FHD/120p Ja 705 g 2.449 €
Nikon Z7 II Nikon Z Vollformat (KB) 45,7 Mpx 4K/60p, FHD/120p Ja 705 g 3.299 €
Canon EOS R6* Canon RF Vollformat (KB) 20,1 Mpx 4K/60p, FHD/60p Ja** 680 g 2.499 €
Panasonic S5* L-Mount Vollformat (KB) 24,2 Mpx 4K/60p Ja 714 g 1.799 €

** Canon EOS R6 nur mit Ladegeräten über USB aufladbar, die Power Delivery bereitstellen


Spiegelreflexkamera auf Reisen?

Und was ist mit Spiegelreflexkameras? Natürlich haben diese auch im Jahr 2020 noch ihre Berechtigung. Aus meiner Sicht aber nicht mehr auf Reisen. Die Vorteile, die die sogenannten DSLRs bis vor kurzem noch hatten (Akkulaufzeit, Robustheit, Sucher-„Auflösung“) sind inzwischen weitgehend verschwunden. Gerade auf Reisen ist das höhere Gewicht der Spiegelreflexkamera nur hinderlich. Aus diesem Grund sind sie in dieser Empfehlungsliste nicht mehr aufgenommen.

Das vielleicht Allerwichtigste aber sei noch abschließend erwähnt. Ein Kamerasystem steht und fällt in erster Linie mit den verfügbaren Objektiven. Eine Investition in ein System ist eine langfristige Entscheidung. Bevor du dich daher für eine Kamera entscheidest, schau dir an, ob das Objektivangebot deine Wünsche erfüllt. Wenn du Hilfe bei der Auswahl für das optimale Objektiv brauchst, schau einmal in diesen Beitrag. Dort erkläre ich, welche Brennweiten und Objektivkombinationen sich für welche Arten der Fotografie auf Reisen eignen.

Die perfekte Kamera für die Reisefotografie

Hast du deine perfekte Kamera gefunden? Oder hast du Fragen oder Anmerkungen? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

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